Aktuelles aus den Gemeinden – Woche 27-2015

Bönigen

Aus dem Gemeinderat

Felssturz an der Iseltwaldstrasse
Aus Risiko- und Kosten-Nutzen-Überlegungen besteht für die Gemeinde als sicherheitsverantwortliche Stelle kein Handlungsbedarf bezüglich Schutzmassnahmen. Die regelmässige Kontrolle der Felswände und steilen Böschungen entlang der Strasse muss weiterhin sorgfältig ausgeführt werden. Ereignisse wie dasjenige Anfang Mai sind weiterhin möglich, aber aus Risikosicht akzeptabel. Erst wenn es zu einer Häufung solcher Ereignisse kommt und auch die Intensität zunimmt, muss die Lage neu beurteilt werden. Dies ist das Fazit der Fachleute, welche die weiteren Massnahmen und die Lage an der Iseltwaldstrasse im Bereich Holsesstutz zwischen Bönigen und Iseltwald geprüft haben.
Die weiteren Abklärungen waren notwendig, weil sich Anfang Mai nach den starken Regenfällen aus dem Felsband oberhalb der Gemeindestrasse zwischen Bönigen und Iseltwald eine Felsscholle löste, welche auf die Strasse stürzte. Der Gemeinderat berichtete bereits über dieses Ereignis.

Finanzielle Unterstützung der Schifffahrt auf dem Brienzersee wird fortgesetzt
Die Schifffahrt auf dem Brienzersee wird im kommenden Jahr um ein weiteres Jahr finanziell unterstützt. Die Schifffahrt hat für das Berner Oberland eine grosse volkswirtschaftliche und touristische Bedeutung. Mit der Unterstützung soll ein attraktives Angebot aufrechterhalten werden.
Die Gemeinden am Brienzersee haben für die Jahre 2013–2015 finanzielle Beiträge von jährlich Fr. 88‘000.– geleistet, um die Fahrplanausgestaltung und die Frequenzen zu erhöhen. Seit 2013 verkehren die Schiffe auf dem Brienzersee in der Hochsaison im Stundentakt. Das attraktive Fahrplanangebot hat sich bewährt und wurde vom Markt sehr gut aufgenommen. Der Ausbau des Angebots war nur dank der Beiträge der Brienzersee-Gemeinden möglich.
Die Brienzersee-Gemeinden sind sich jedoch einig, dass die finanzielle Last breiter verteilt werden muss, da nicht nur sie von einer attraktiven Schifffahrt profitieren. Hierzu wurde beschlossen, im Verlaufe des Jahres auf politischer Ebene – insbesondere über die Regionalkonferenz – Anstrengungen zu unternehmen, um die finanzielle Unterstützung auf eine neue Basis zu stellen. Kurzfristig ist eine solche Lösung jedoch nicht umsetzbar, weshalb der Gemeindebeitrag ein weiteres Jahr ausgerichtet wird.

Bedürfnis für Tagesschule nicht vorhanden
Für das Schuljahr 2015/16 wird keine Tagesschule angeboten. Aufgrund der nur vereinzelten Anmeldungen kann der Tagesschulbetrieb für das kommende Schuljahr nicht aufrechterhalten werden.
Die kantonalen Vorgaben sehen vor, dass ein Betrieb bei mindestens zehn Anmeldungen pro Modul angeboten werden muss. Die zuständige Gemeindebehörde hat die Anzahl unter dieser Grenze festgelegt, und trotzdem ist kein Betrieb möglich. Aufgrund der diesjährigen Anmeldungen musste festgestellt werden, dass diese Anzahl bei keinem der Module erreicht wurde und teilweise sogar sehr deutlich darunter lag.
Die Gründe, weshalb der Bedarf an einer Tagesschule nicht vorhanden ist, sind den Behörden zurzeit noch nicht bekannt. Die zuständige Behörde ist bestrebt, die Gründe ausfindig zu machen, damit nächstes Jahr auch in Bönigen wieder eine Tagesschule angeboten werden kann.

Personelles
Pascal Häsler hat die Lehrabschlussprüfung als Kaufmann bei der Gemeindeverwaltung Bönigen erfolgreich absolviert. Der Gemeinderat und das Personal gratulieren ihm zu diesem Erfolg.



Ringgenberg

Aus dem Gemeinderat

Kritische Werte bei erfolgten Geschwindigkeitsmessungen
Einsatz des Geschwindigkeitsmessgerätes bei Tempo-30-Zonen
Der Gemeinderat Ringgenberg möchte auf den Gemeindestrassen die Sicherheit mittels passiver Geschwindigkeitsmessungen verbessern. Das Gerät soll helfen, die Verkehrsteilnehmer zu sensibilisieren. Das aufgestellte Geschwindigkeitsmessgerät an der Hagen- und Beundenstrasse ergab bedenkliche Werte. Bei beiden Gemeindestrassen ist eine Tempo-30-Zone, wo innerhalb derer sich alle Fahrzeuge höchstens mit einer Geschwindigkeit von 30 km/h fortbewegen dürfen. An der Hagenstrasse waren 38% der gemessenen Fahrzeuge zu schnell unterwegs. Das schnellste Fahrzeug fuhr mit 59 km/h. An der Beundenstrasse waren 9% zu schnell. Das Schnellste war mit 54 km/h unterwegs.

Bauingenieurauftrag
Für das Projekt Pilgerweg Gstyg-Rosswald wurde der Bauingenieurauftrag, welcher das  Baubewilligungsverfahren und die Ausschreibung beinhalten, an das Ingenieurbüro Michel + Gerber GmbH erteilt. Das gleiche Büro erhielt den Auftrag für Bauingenieurleistungen i. S. Grabenschutt-Deponie Grauenstein-Bärenloch.

Bildung
Der Gemeinderat vergab diverse Serviceverträge (jährlich anfallende, wiederkehrende Kosten) für die Mehrzweckhalle:
• Wartungsvertrag Brandmeldeanlage Mehrzweckhalle
• Wartungsvertrag Abwaschmaschine Mehrzweckhalle
• Wartungsvertrag Lüftung Mehrzweckhalle
• Wartungsvertrag Sportgeräte Mehrzweckhalle von rund 4300 Franken.

Informations- und Kommunikationstechnik (ICT)
Im Rahmen des ordentlichen, zyklischen Ersatzes der ICT Schule Ringgenberg und im Hinblick auf den neuen Lehrplan 21 mussten diverse Vorgaben der Erziehungsdirektion des Kantons Bern berücksichtigt werden. Die Arbeitsgruppe ICT, bestehend aus Mitgliedern der Schul- und Finanzkommission sowie der Schulleitung, erarbeiteten folgendes Einsatzkonzept:
SchülerInnen 1.–4. Klasse:    
Notebook aus früheren Anschaffungen
SchülerInnen 5.–9. Klasse: Miete HP – Jede/r Schüler/in erhält ein persönliches  Gerät
Lehrperson 1.–4. Klasse: Miete HP – unpers. Notebook in LZ
Lehrperson 5.–9. Klasse: Miete HP – persönliches Notebook
Die Arbeitsgruppe ICT sowie die Schulkommission haben dem Gemeinderat das Mietmodell 36 Mt und 24 Mt vorgeschlagen, das heisst die Geräte sollten auf 5 Jahre gemietet und danach zyklisch ausgetauscht werden. Die monatlichen Kosten für diese Miete während der ganzen Zeitspanne von 60 Monaten beträgt für sämtliche Hardware (166 Notebook) inkl. Serverlandschaft ca. 2200 Franken.
Für das Budget 2016 ergeben sich einmalige Kosten für die Einführung und Umsetzung (Schulung Microsoft 365 und spez. Hardware) von rund 18‘000 Franken.
Der Gemeinderat genehmigte das ICT-Konzept der Schul- und Kindergartenkommission und verabschiedet es zum Vollzug unter Vorbehalt der entsprechenden Genehmigung.

Tagesschulmodule Schuljahr 2015/16
Für die Tagesschule wurden die Module für das Schuljahr 2015/2016 genehmigt.

Erfolgreiche Gemeinde-Lernende
Auf der Gemeindeverwaltung Ringgenberg haben Katja Zurbuchen, Ringgenberg, und Fabio Hänni, Wilderswil, die Lehrabschlussprüfungen zur Kauffrau und Kaufmann EFZ erfolgreich bestanden. Das Gemeindebauamt Ringgenberg kann den erfolgreichen Abschluss von Thomas Walter vermelden, welcher sich zum Fachmann Betriebsunterhalter EFZ ausbilden liess.

Ihre Ansprechpartner

Geschäftsleiter

Anzeigenverkauf

Administration